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dc.contributor.authorSchmauser, Corina
dc.date.accessioned2025-06-23T07:36:02Z
dc.date.available2025-06-23T07:36:02Z
dc.date.issued2018
dc.identifierONIX_20250623T091514_9783961470877_30
dc.identifier.urihttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/103765
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesFAU Studien aus der Philosophischen Fakultät
dc.subject.classificationthema EDItEUR::C Language and Linguistics
dc.subject.otherGrammatiktheorie
dc.subject.otherHistorische Sprachwissenschaft
dc.subject.otherDialektologie
dc.subject.otherItalische Sprachen
dc.subject.otherBarbarismus
dc.subject.otherSprachliche Fehlleistung
dc.subject.otherAbweichung
dc.title„I vizi del favellare“
dc.title.alternativeBarbarismus und Solözismus in den italienischen Grammatiken der Frühen Neuzeit
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageAusgehend von der antiken vitia-Lehre, die im Hinblick auf sprachlich-grammatische Abweichungen unterscheidet zwischen dem Barbarismus als Verstoß am Einzelwort (Laute, Silben, Graphie) und dem Solözismus als Verstoß in Wortverbindungen (Wortarten, Satzbau), wird vor dem Hintergrund des humanistischen Erbes der Fortgang dieser Typologie in etwa 30 volkssprachlichen Grammatiken des frühneuzeitlichen Italiens untersucht. Dabei wird die Spur einer Tradition sprachlicher Abweichungen verfolgt, die parallel zu der in den Grammatiken vom 16. bis 19. Jahrhundert propagierten (literarischen) Norm − dem Sprachgebrauch der vorbildhaften Autoren des 14. Jahrhunderts − besteht. Die Grammatiken werden einerseits nach wörtlichen Belegen der Begriffe barbarismo und solecismo, deren Bedeutungen und Verwendungskontexten analysiert, andererseits nach Umschreibungen und anderen Bezeichnungen für das Konzept „Sprachverstoß“ sowie nach den konkreten sprachlichen Phänomenen, die als Abweichungen gelten. Die Metasprache der Grammatiker, das heißt, die Art und Weise, wie sie die verschiedenen Abweichungen einordnen, bewerten oder gar verurteilen, lässt nicht nur wiederkehrende Formulierungs- und Darstellungsmuster erkennen, sondern dient zugleich als Schlüssel zur Sprachvariation: Sie verweist auf ein breites Spektrum sprachlicher Formen verschiedenster diasystematischer Herkunft, das einen Einblick in den (alltäglichen, schichtenspezifischen, familiären) Sprachgebrauch der Frühen Neuzeit jenseits des literarischen Ideals gibt.
oapen.identifier.doi10.25593/978-3-96147-087-7
oapen.relation.isPublishedBy54ed6011-10c9-4a00-b733-ea92cea25e2d
oapen.relation.isbn9783961470877
oapen.relation.isbn9783961470860
oapen.collectionAG Universitätsverlage
oapen.series.number9
oapen.pages424
oapen.place.publicationErlangen


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