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dc.contributor.authorChristgau, Cordula
dc.date.accessioned2025-07-08T13:46:34Z
dc.date.available2025-07-08T13:46:34Z
dc.date.issued2019
dc.identifierONIX_20250708T154121_9783961471935_11
dc.identifier.urihttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/104027
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesAusgezeichnete Abschlussarbeiten der Erlanger Geschichtswissenschaft
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHD European history::NHDJ European history: medieval period, middle ages
dc.subject.classificationthema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QR Religion and beliefs::QRM Christianity::QRMB Christian Churches, denominations, groups
dc.subject.otherPrimat
dc.subject.otherBischof
dc.subject.otherEpiskopat (Deutsches Reich)
dc.subject.otherBrief
dc.subject.otherKommunikation
dc.titleDas päpstliche Amtsverständnis Nikolaus' I. in seiner Briefkorrespondenz
dc.title.alternativeDas Verhältnis zu weltlichen Herrschern sowie dem Episkopat im Ehestreit Lothars II. und im Photianischen Schisma
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageDas Papsttum ist eine mächtige, bis heute fortbestehende Institution, anhand derer sich die Entwicklung eines Vormachtanspruchs über mehrere geschichtliche Epochen hinweg zeigen lässt. Dieses machtpolitische Selbstverständnis war maßgeblich an der Einleitung eines Epochenwandels hin zur Frühen Neuzeit beteiligt. Allerdings lassen sich bereits bei frühmittelalterlichen Päpsten Ansätze dieses primatialen Amtsverständnisses finden. Zu diesen römischen Bischöfen zählt unbestritten Nikolaus I., welcher bereits im 9. Jahrhundert Versuche unternahm, die Machtposition des Papsttums selbstbewusst auszuweiten. Die vorliegende Studie analysiert dessen Haltung anhand zweier bestimmender Ereignisse innerhalb seines Pontifikats, mithilfe derer die Beanspruchung einer Vormachtstellung des römischen Bischofs innerhalb der kirchlichen Hierarchie, aber auch gegenüber den weltlichen Herrschern verdeutlicht werden kann: Der Ehestreit Lothars II. und das Photianische Schisma. An beiden Konflikten sind sowohl weltliche Regenten als auch geistliche Größen beteiligt, wodurch sich der päpstliche Anspruch auf beiden Ebenen vergleichend untersuchen lässt. Um das Selbstverständnis des Papsttums möglichst explizit herauszuarbeiten, stützt sich die Arbeit auf die Briefkommunikation zwischen den Parteien. Anhand dieser wird gezeigt, wie sich der päpstliche Primatsanspruch in Orient und Okzident in unterschiedlichen Bereichen schon im Frühmittelalter offenbart, bevor er von weiteren Amtsinhabern zunehmend ausgebaut wird.
oapen.identifier.doi10.25593/978-3-96147-193-5
oapen.relation.isPublishedBy54ed6011-10c9-4a00-b733-ea92cea25e2d
oapen.relation.isbn9783961471935
oapen.relation.isbn9783961471928
oapen.collectionAG Universitätsverlage
oapen.series.number7
oapen.pages158
oapen.place.publicationErlangen


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