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dc.contributor.editorRohe, Mathias
dc.date.accessioned2025-07-09T10:29:26Z
dc.date.available2025-07-09T10:29:26Z
dc.date.issued2021
dc.identifierONIX_20250709T122353_9783961474097_4
dc.identifier.urihttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/104043
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesFAU Forschungen : Reihe A
dc.subject.classificationthema EDItEUR::A The Arts::AG The Arts: treatments and subjects::AGT Public art
dc.subject.classificationthema EDItEUR::A The Arts::AG The Arts: treatments and subjects::AGA History of art
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JM Psychology::JMK Criminal or forensic psychology
dc.subject.classificationthema EDItEUR::M Medicine and Nursing::MB Medicine: general issues::MBX History of medicine
dc.subject.classificationthema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QD Philosophy::QDT Topics in philosophy::QDTJ Philosophy: metaphysics and ontology
dc.subject.otherAbnorme Persönlichkeit
dc.subject.otherAnomalie
dc.subject.otherSolidarismus
dc.subject.otherWertwandel
dc.subject.otherSozialisationsforschung
dc.subject.otherNormalwert
dc.subject.otherNormalität
dc.titleWas ist normal?
dc.title.alternativeAtzelsberger Gespräche 2019
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguage„Das ist doch nicht normal“ – eine Redewendung, die auch vor der Seuche schon sprachliches und emotionales Alltagsrepertoire war. Aber was ist schon normal – jenseits dessen, was ich selbst dafür halte? Wie einigen wir uns über Normalität, brauchen wir sie überhaupt, und falls ja, weshalb, in welchem Rahmen und in welchen Grenzen? Ist nicht das Unnormale viel spannender als das Normale, und grenzt die Normalitätsdebatte nicht Menschen und Dinge aus, die das nicht verdient haben? Muss es eine einzige Normalität geben, und wer legt sie fest? Eine Annäherung an solche Fragen kann nur im Gespräch zwischen unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen gelingen; eine jede hat ihre eigenen Blickwinkel, Methoden und Erkenntnisse. Wir freuen uns, dass wir für die Atzelsberger Gespräche herausragende Expertinnen und Experten für ihre Beiträge gewinnen konnten, die uns profunde Einblicke in die Fragestellungen von Norm und Normabweichung verschafften, Scheingewissheiten als solche entlarvten und die oft überraschende Dynamik im Verständnis von Normalem und Unnormalem aufzeigten. Aida Bosch erschließt aus soziologischer Sicht Debatten über Gesellschaft im Wertewandel – ein dynamisches Verständnis von Normalität – mit optimistischem Ausblick. Friedrich Lösel erhellt die sozialpsychologischen und kriminologischen Dimensionen des (Un)Normalen. Nadine Metzger verschafft Einblicke in die Diskussionen um die Suche der Medizin im 19. und frühen 20. Jahrhundert nach dem „Normkörper“ – dabei wird die mögliche Kehrseite der Normierung deutlich, nämlich die Ausgrenzung des „Unnormalen“. Hans Dickel zeigt „Anstößiges“ anhand von vier Beispielen in der Kunst – Skandale, die auch den Anstoß zu neuen Normalitäten bilden können.
oapen.identifier.doi10.25593/978-3-96147-409-7
oapen.relation.isPublishedBy54ed6011-10c9-4a00-b733-ea92cea25e2d
oapen.relation.isbn9783961474097
oapen.relation.isbn9783961474080
oapen.collectionAG Universitätsverlage
oapen.series.number16
oapen.pages98
oapen.place.publicationErlangen


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