Kontextualisierung literarischer Texte durch fortgeschrittene Lernende
Eine Laut-Denk-Studie zu drei Prosatexten der 1940er-Jahre
Abstract
Welche Vorstellungen machen sich Lernende spontan von Autor*in, Genre und Entstehungszeit eines literarischen Textes, den sie gerade lesen, oder von den Reaktionen, die er ausgelöst hat und noch auslösen wird? Auf welches Wissen greifen sie dabei zurück, wenn ihnen keine zusätzlichen Informationen angeboten werden? Diesen bisher unbeachteten Fragen geht die vorliegende Laut-Denk-Studie mit Schüler*innen zehnter Klassen und Lehramts-Studierenden im Fach Deutsch zu drei Kurzprosatexten von Heinrich Böll, Bertolt Brecht und Enid Blyton nach. Sie rekonstruiert die Bildung mentaler Kontextmodelle als anspruchsvolle Denkarbeit, bei der fortgeschrittene Lernende vor allem auf populärkulturelle Fiktions-Erfahrungen und auf Schemata zurückgreifen, denen zufolge ‚früher‘ (fast) alles schlechter war.
Keywords
Carl; Denk; drei; fortgeschrittene; Iris; Jahre; Kontextualisierung; Laut; Lernende; literarischer; Literaturanalyse; Mark; Michael; Oliver; Prosatexten; Rücker; Studie; Studienmodell für Lehrkräfte und Studenten; Texte; Vergleichende Literatur; WinklerDOI
10.3726/b20899ISBN
9783631899540, 9783631899540, 9783631899557, 9783631899533Publisher website
https://www.peterlang.com/Publication date and place
Bern, 2023Series
Positionen der Deutschdidaktik, 18Classification
Literary studies: general
Literary studies: fiction, novelists and prose writers
Comparative literature
Age groups: adolescents


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