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dc.contributor.authorHöss, Laura Marie
dc.date.accessioned2025-09-02T14:12:16Z
dc.date.available2025-09-02T14:12:16Z
dc.date.issued2025
dc.identifierONIX_20250902T160749_9783666363979_9
dc.identifier.urihttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/105895
dc.languageGerman
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHD European history
dc.subject.otherEnergy Transitions
dc.subject.otherInfrastrukturen
dc.subject.otherTransportgeschichte
dc.subject.otherVerkehrsinfrastrukturen
dc.subject.otherDDR
dc.subject.otherInfrastrukturtransformation
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.titleSystemtransformationen
dc.title.alternativeEine Infrastrukturgeschichte der Stadt Leipzig 1980–2000
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageMit Fokus auf Infrastruktur- und postsozialistischer Transformation widmet sich Laura Marie Höss zwei vieldiskutierten Themen der Geschichtswissenschaft und sozialwissenschaftlichen Forschung zu Infrastrukturen: Sie untersucht die Frage nach der Beständig- bzw. Veränderlichkeit von Infrastrukturen und dem Charakter der Transformationsphase im Übergang der DDR zur erweiterten Bundesrepublik. Zudem beleuchtet sie die Mechanismen und konkreten Praktiken der postsozialistischen Transformation in ostdeutschen Städten nach der „Wende“. Die Stadt Leipzig hat seit dem Ende der DDR eine beachtliche Entwicklung durchlaufen: Von der schrumpfenden Stadt, die von Umweltzerstörung und einer desolaten Stadtstruktur gezeichnet war, zur lebendigen Metropole. Anhand des Beispiels der Verkehrs- und Infrastrukturen der Stadt und ihrer Entwicklung von 1980 bis 2000 geht die Studie der Frage nach der grundsätzlichen Veränderbarkeit von Infrastrukturen nach: Sind Infrastrukturen stabile, Gesellschaften durch materielle Persistenz strukturierende „Garanten der Beständigkeit“, wie die Infrastrukturgeschichte lange konstatierte? Oder reagieren sie vielmehr auf politische, ökonomische und gesellschaftliche Umbrüche und werden von ebendiesen beeinflusst? Inwiefern wirken technologische und materielle Veränderungen an Infrastrukturen auf Gesellschaften und die Städte, die sie versorgen, zurück? Die Studie verbindet sozialwissenschaftliche Konzepte mit geschichtswissenschaftlicher Methodik. Anhand der vielschichtigen Veränderungen, welche die Stadt Leipzig seit dem Ende der DDR durchlaufen hat, zeigt sie den komplexen Charakter soziotechnischer Wandlungsprozesse und die wechselseitigen Beziehungen urbaner, politischer und technologischer Transformationen auf. Ausgehend von den städtischen Verkehrs- und Energieinfrastrukturen zeichnet Laura Marie Höss ein Panorama der jüngeren Stadtgeschichte und kommt zu dem Schluss: So manche Neuerung erweist sich bei näherer Betrachtung als Idee mit langer Geschichte.
oapen.identifier.doi10.13109/9783666363979
oapen.relation.isPublishedBy99f69d33-d922-4714-954e-df33c16d5198
oapen.relation.isbn9783666363979
oapen.relation.isbn9783525363973
oapen.imprintBrill
oapen.pages288
oapen.place.publicationGöttingen


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