Zucht und Züchtung
Eine politische Tiergeschichte des „Dritten Reiches“
Abstract
Tiere im Nationalsozialismus – lange ein Randthema, doch tatsächlich eng verwoben mit der NS-Ideologie und ihrer rassistischen Praxis. Dieses Buch zeigt, wie Tiere nicht nur als Symbole des Regimes dienten, sondern auch aktiv geformt und instrumentalisiert wurden: von der Zucht „reiner Rassen“ bis zur politischen und militärischen Nutzung von Hunden, Pferden, Schweinen, Rindern – ja, sogar Wölfen, Wisenten und Hirschen. Tiere waren Projektionsflächen antisemitischer und rassenhygienischer Konzepte und zugleich Schauplätze biopolitischer Eingriffe. Welche Rollen spielten sie in der NS-Gesellschaft? Wie wurden sie als Vor- oder Gegenbilder für Mensch und Gemeinschaft konstruiert? Und wie spiegelten sich die Gewalt- und Machtstrukturen des Regimes in der Mensch-Tier-Beziehung? Erstmals liefert dieses Buch eine umfassende Analyse der ideologischen, materiellen und symbolischen Dimensionen nationalsozialistischer Tierpolitik.
Keywords
Tiergeschichte; Politische Nutzung von Tieren; Militärische Nutzung von Tieren; Biopolitik; Rassenhygiene; Tierpolitik; NationalsozialismusDOI
10.7788/9783412533090ISBN
9783412533090, 9783412533090, 9783412533076Publisher
BrillPublisher website
https://brill.com/Publication date and place
Köln, Weimar, 2025Imprint
BöhlauSeries
Tiere in der Geschichte | Animals in History, Band 004Classification
Social and cultural history
Violence, intolerance and persecution in history
Second World War
Animal breeding


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