Tierwerden und Pflanzendenken in der Literatur
Ökologische Entgrenzungen von Franz Kafka und H.P. Lovecraft bis heute
Abstract
Franz Kafka und H.P. Lovecraft sind weltberühmt, aber bisher kaum Gegenstand gemeinsamer literaturwissenschaftlicher Forschung. Hanna Sellheim bringt die beiden Autoren zusammen und arbeitet vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen weltanschaulichen Positionen Formen ökologischen Denkens und deren politische Implikationen heraus: In den Texten verwandeln sich Menschen in Tiere, dynamische Ökosysteme öffnen sich und die Grenzen zwischen Natur- und Kulturräumen werden neu gezogen. Von hier aus lässt sich ideengeschichtlich bis hin zu Ecocriticism und aktueller Climate Fiction verfolgen, welche ökologischen Ideen die Literatur hervorbringt – und wie die Natur dabei mitspielt.
Keywords
Ecocriticism; Natur; Nature; Ökologie; Ecology; Literaturwissenschaft; Literary StudiesDOI
10.14361/9783839431030ISBN
9783839431030, 9783839431030, 9783837679076Publisher
transcript VerlagPublisher website
https://www.transcript-verlag.de/Publication date and place
2025Imprint
transcriptSeries
Literary Ecologies, 7Classification
Philosophy of science


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