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dc.contributor.authorWenger, Nina
dc.date.accessioned2025-11-03T11:58:07Z
dc.date.available2025-11-03T11:58:07Z
dc.date.issued2025
dc.identifierONIX_20251103T125506_9783763979158_4
dc.identifier.urihttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/108012
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesErwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education::JNP Adult education, continuous learning
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education::JNF Educational strategies and policy::JNFK Educational strategies and policy: inclusion
dc.subject.otherErwerbsbezogene Bildung
dc.subject.otherInklusion
dc.subject.otherBehinderung
dc.subject.otherTeilhabe
dc.subject.otherTeilnahme
dc.subject.otherArbeitswelt
dc.subject.otherBildungsungleichheit
dc.subject.otherGrounded Theory
dc.subject.otherDisability Studies
dc.subject.otherErwerbsorientierung
dc.subject.otherErwerbstätigkeit
dc.subject.otherBeeinträchtigungen
dc.subject.otherArbeitsmarktforschung
dc.subject.otherlebenslanges Lernen
dc.subject.otherErziehungswissenschaft
dc.subject.otherWeiterbildungsteilnahme
dc.titleZwischen Spielregeln und Barrieren
dc.title.alternativeEine Grounded-Theory-Studie zu erwerbsbezogener Bildung und Behinderung
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageDie Monografie untersucht, wie Menschen mit Beeinträchtigungen ihre Teilnahme an erwerbsbezogener Bildung und Erwerbstätigkeit gestalten. Ausgangspunkt sind aktuelle gesellschaftliche Transformationsprozesse wie Digitalisierung, Flexibilisierung und Bildungsexpansion, die neue Anforderungen an lebenslanges Lernen und insbesondere an erwerbsbezogene Bildung stellen. Trotz internationaler Inklusionsbemühungen sind strukturell benachteiligte Gruppen in der Bildungs- und Arbeitswelt nach wie vor unterrepräsentiert. Im Zentrum steht eine qualitative Analyse von 13 Interviews mit in der Schweiz erwerbstätigen Personen mit selbstdeklarierten Beeinträchtigungen. Die Auswertung nach der Grounded Theory identifizierte zentrale Kategorien, die die Teilnahme prägen: Unterstützungsstrukturen und Schlüsselpersonen für Zugänge sowie Entscheidungs- und Bewältigungsstrategien für Übergänge. Die Kernkategorie "Kenntnis der Spielregeln" beschreibt, dass Menschen mit Behinderungen dann gezielt Zugänge schaffen und Übergänge erfolgreich gestalten können, wenn sie die relevanten Strukturen und Prozesse kennen. Die Diskussion verortet die Spielregeln als Teil der erwerbsbiografischen Gestaltungskompetenz und der Erwerbsorientierung als Subjektivierung. Zugleich wird deutlich, dass der Erwerb dieser Kompetenzen paradoxerweise sowohl Voraussetzung als auch Ergebnis von Teilnahme ist. Die Monografie unterstreicht die Notwendigkeit inklusiver Strukturen und zeigt bestehende Barrieren auf. Sie bietet theoretische und empirische Impulse für Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, für Forschung zu Teilnahme und Inklusion sowie für die Praxis der erwerbsbezogenen Bildung und Beratung. Die Monografie wurde mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung publiziert.
oapen.identifier.doi10.3278/9783763979158
oapen.relation.isPublishedByf7856a72-559a-4348-85fb-31ae0749f099
oapen.relation.isbn9783763979158
oapen.relation.isbn9783763979141
oapen.relation.isbn0
oapen.series.number55
oapen.pages256
oapen.place.publicationBielefeld


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