Unterstützte Kommunikation als Thema einer Organisationskultur
Analyse in Wohneinrichtungen durch eine qualitative Studie
Abstract
Unterstützte Kommunikation (UK) wird in der Eingliederungshilfe als zentrale Voraussetzung für Teilhabe anerkannt, ist jedoch selten nachhaltig implementiert. Die Studie nutzt das Organisationskulturmodell von E. Schein, um mittels leitfadengestützter Interviews und Dokumentenanalyse Annahmen der Mitarbeitenden und organisationale Strukturen zu UK zu analysieren. Ergebnis: Die Implementierung von UK wird primär durch implizite Haltungen der Mitarbeitenden beeinflusst.Nachhaltige Veränderungsprozesse setzen an den Spannungsverhältnissen zwischen externen Anforderungen, organisationalen Strukturen und professionellem Handeln an. Diese Spannungen sind integraler Bestandteil beruflicher Praxis. Damit UK nicht dem individuellen Engagement Einzelner überlassen bleibt, sollten Organisationen gezielt an diesen Spannungen und bestehenden Widerständen aller Beteiligten ansetzen – denn in diesen liegt ein bedeutsames Veränderungspotenzial.
Keywords
Teilhabe; Eingliederungshilfe (EGH); Unterstützte Kommunikation (UK); Lebensbereich Wohnen; Implementierung; Organisationskultur; Organisationale Veränderungs- und Lernprozesse; Haltungsbarrieren; Spannungsfelder; Qualitative ForschungDOI
10.35468/6194ISBN
9783781561946, 9783781561946, 9783781527324Publisher
Verlag Julius KlinkhardtPublication date and place
Bad Heilbrunn, 2025Series
klinkhardt forschung,Classification
Educational strategies and policy: inclusion
Social pedagogy
Higher education, tertiary education


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