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dc.contributor.editorWeigelt, Andreas
dc.contributor.editorMüller, Klaus-Dieter
dc.contributor.editorSchmeitzner, Mike
dc.date.accessioned2026-03-02T11:21:36Z
dc.date.available2026-03-02T11:21:36Z
dc.date.issued2025
dc.identifier.urihttps://oapen-dev.siscern.org/handle/20.500.12657/108714
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesSchriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History
dc.subject.otherDeutschland (Sowjetische Zone)
dc.subject.otherGeschichte
dc.subject.otherPolitik
dc.subject.otherDeutschland
dc.subject.otherPolitik 1945 ff.
dc.subject.otherNachkriegszeit (Weltkrieg II)
dc.titleTodesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947)
dc.title.alternativeEine historisch-biografische Studie
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageDie Publikation schließt eine schmerzliche Lücke in der Aufarbeitung des Stalinismus und der deutschen Nachkriegsgeschichte. Es handelt sich dabei um Todesurteile Sowjetischer Militärtribunale (SMT) gegen Deutsche in der Zeit von 1944 bis 1947. Mit dieser Studie werden zugleich weiter zurückliegende Forschungen des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung und der Stiftung sächsischer Gedenkstätten fortgeführt. Lange nach Abschluss des Projekts zu den SMT-Todesurteilen gegen deutsche Zivilisten 1950 bis 1953 war der Zeitraum von 1944 bis zur Aussetzung der Todesstrafe 1947 weitgehend eine terra incognita geblieben. Die jetzt abgeschlossene Forschungsarbeit beruht auf Recherchen in russischen, deutschen und amerikanischen Archiven. Sie präsentiert sowohl eine statistische und qualitative Auswertung der Urteile als auch eine umfassende biografische Übersicht zu den Verurteilten. So wurden nach aktuellem Stand gegen 3301 Deutsche Todesurteile verhängt, 2542 davon vollstreckt. Anders als für die Zeit von 1950 bis 1953, in der die Verfolgung widerständiger Aktionen gegen die Sowjetisierung in der DDR dominierte, stand für die Jahre bis 1947 die juristische Ahndung von Verbrechen aus der Zeit vor 1945 im Vordergrund. Die Studie basiert auf einem Verbundprojekt des Hannah-Arendt-Instituts, der Stiftung sächsischer Gedenkstätten und des Zentrums für Zeithistorische Forschung, die von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanziert wurde.
oapen.identifier.doi10.13109/9783666369766
oapen.relation.isPublishedBy99f69d33-d922-4714-954e-df33c16d5198
oapen.relation.isbn9783666369766
oapen.series.numberBand 056
oapen.pages546
oapen.place.publicationGöttingen


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